
Kronen Zeitung
SO GEHT ES WEITER
Teamchef Rangnick verrät seinen Plan für die WM
Österreichs Nationalteam wird seine WM-Vorbereitung im eigenen Land aller Voraussicht nach im neuen ÖFB-Campus in Wien-Aspern absolvieren. Die Auswahl von Ralf Rangnick trifft am 27. Mai zusammen. Am 1. Juni steht im Ernst Happel Stadion gegen Tunesien das letzte Testspiel vor dem Abflug in die USA auf dem Programm.
„Ich gehe im Moment fest davon aus, dass wir diese fünf Tage vor dem Tunesien-Spiel auf jeden Fall hier verbringen“, sagte Rangnick am Montag in Aspern.
Nach dem Tunesien-Test folgen für die Teamspieler noch zwei freie Tage, ehe es am 4. Juni ins WM-Quartier nach Santa Barbara geht. Bereits in Kalifornien soll am 10. Juni die WM-Generalprobe über die Bühne gehen. Bezüglich Ort und Gegner befindet sich der ÖFB laut Geschäftsführer Bernhard Neuhold in den finalen Abklärungen. Der WM-Auftakt erfolgt am 16. Juni (17. Juni, 6.00 Uhr MESZ) in Santa Clara bei San Francisco gegen Jordanien. Auch zu den folgenden Gruppenspielen gegen Argentinien in Dallas und Algerien in Kansas City muss das ÖFB-Team fliegen.
Rangnick und Spieler schätzen Bedingungen
Umso mehr schätzt Rangnick die kurzen Wege in Wien. „Wir haben hier alles, was es braucht“, sagte der Deutsche, nachdem er mit seinem Team seit Donnerstag erstmals im neuen Verbandszentrum genächtigt hat. „Wir haben hier fantastische Bedingungen, auch was den Fitnessbereich und die medizinische Abteilung angeht.“ Auch die „Players Lounge“ sei bei den Spielern gut angekommen. Falls es noch „Verbesserungsvorschläge gibt, die einigermaßen leicht umsetzbar sind“, habe er seine Schützlinge animiert, diese direkt zu äußern.
Patrick Wimmer zeigte sich rundum zufrieden. „Wir können froh sein, dass wir jetzt so eine Anlage hier in Österreich stehen haben“, meinte der Mittelfeldspieler vom VfL Wolfsburg. „Natürlich ist es jetzt das erste Mal hier, da gibt es noch ein, zwei kleine Sachen, die man ändern kann, die aber nicht so schwer sind. Mit dem Platz, der Kabine und vor allem mit dem Gym haben wir jetzt die besten Anlagen hier, so wie es vorher vielleicht noch nicht war.“
Die Errichtung des neuen Kompetenzzentrums kostete rund 75 Millionen Euro. Jeweils 23,14 Mio. Euro steuerten der Bund und die Stadt Wien bei, den Rest investierte der ÖFB selbst.
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